Wachhausübergabe

Schon seit jeher wird im Bürgerschützenverein Schießsport betrieben. Vor dem Krieg wurde noch mit Großkaliberwaffen geschossen. Nach Beendigung des Krieges wurde das Schießen mit großkalibrigen Waffen eingeschränkt und es konnte nur noch sporadisch geschossen werden. Man beschäftigte sich damals schon mit der Bildung einer eigenen Schießabteilung, was jedoch aufgrund zahlreicher Umstände lange Zeit nicht zustande kam. 1961 wurden dann die ersten Stimmen für den Bau eines eigenen Schießstandes laut.

Da sich bis 1963 in Sachen Schießsport noch immer Nichts getan hatte, stellte man Überlegungen an, aus dem "Westfälischen Schützenbund" WSB auszutreten um hierfür die Beiträge zu sparen. Dies führte zu heftigen Diskussionen und man blieb weiterhin Mitglied im WSB. Um allerdings eine Daseinsberechtigung im WSB zu haben, drängte dieser den BSV in den nachfolgenden Jahren zu einer regelmäßigen Ausübung des Schießsportes.

Beim Zusammentreffen der Schützenbrüder Erwin Stelbrink, Josef Budde, Otto Löffler und Klaus Zimmermann mit dem Kreisvorstand Otto Illemann wurde beschlossen ab sofort regelmäßig Schießsport zu betreiben. Klaus Zimmermann wurde zum Schießwart ernannt und ab 1981 in den Vorstand gewählt. In diesem Jahr stellte Heiner Niermann erstmalig den Saal zum Osterpokalschießen zur Verfügung. Das Ostereierschießen - eine Mischung aus sportlichem Wettkampf und geselligen Beisammensein - wird seither regelmäßig am Ostermontag durchgeführt und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit.

1984 wählte die Versammlung Klaus Niediek zum Schießwart. Auf seine Initiative wurde in der Novemberversammlung das Schießen des "Vereinsmeisters" eingeführt. Dank einer Einladung der St. Hubertus Schützenbruderschaft Avenwedde/Friedrichsdorf konnte Ralf Pohl für den 01. Juni 1989 einen Termin zum Schießen auf dem Schießstand vereinbaren. Dies war gleichzeitig der Anlass zur Gründung der heutigen Schießabteilung.

Seit 1981 betreibt der Bürgerschützenverein nun eine aktive Schießgruppe. Trainiert bzw. geschossen wird 14-tägig. Die genauen Termine sind dem Terminplan zu entnehmen. Das Schießen beginnt um 19:00 Uhr auf dem Schießstand der St. Hubertus Schützenbruderschaft am alten Schützenplatz. Das Angebot wird von Jung und Alt, sowie von den Damen und Herren gleichermaßen gut angenommen. Auch der Nachwuchs nimmt im starken Maße am Schießen teil.

1990 in der Generalversammlung wurde Ralf Pohl in der Generalversammlung zum Schießwart gewählt und löste dami Klaus Niediek ab. Da die Zahl der Teilnehmer stetig zunahm, wurde Hans Meyer 1993 zum 2. Schießwart gewählt. Beide absolvierten erfolgreich die Prüfung zum Schießleiter. Seit dieser Zeit leiten beide die Aktivitäten des BSV in Sachen "Schießsport".

2012 legten Andre Friesicke, Martin Berg und Thomas Grothues ebenfalls die Prüfung ab und verstärken seither das Team.

Neben dem Schießtraining wurde das Angebot mittlerweile durch mehrere vereinsinterne Wettkämpfe erweitert. So gehören z. B. nebem dem Austragen der "Vereinsmeisterschaft" und dem" Osterpokalschießen" der Wettkapf um die "Goldene 10" und weitere Aktivitäten zu den alljahrlichen Veranstaltungen.

Die Ausrichtung des Sommerfestes mit dem Schießen der Insignien sowie das Ermitteln des Schützenkönigs bilden den Höhepunkt des Vereinslebens, zu dem selbstverständlich alle Bürgerinnen und Bürger aus Friedrichsdorf und Umgebung und alle Freunde des Vereins recht herzlich eingeladen sind. 2012 fand in Gütersloh erstmalig ein Stadtkönigsschießen statt. Dies wird nun reihum bei den regulären Schützenfesten der ausrichtenden Vereine ausgetragen. Der BSV-Friedrichsdorf ist 2013 zweiter Ausrichter des Wettkampfes, welches anstelle des alljährlichen Gästekönigsschießens durchgeführt wird.

 

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