Wachhausübergabe
Anweisung für die Führung des Bataillons

Für die Führung des Bataillons wurden von der Generalversammlung am 8. November 2003 folgende Anweisungen beschlossen:

1. Das Bataillon umfasst alle Mitglieder des Vereins. Die weiblichen Mitglieder bilden die Damenabteilung.

2. Das Bataillon tritt in der Öffentlichkeit uniformiert auf. Zur Uniform gehören:

Damen Herren

1. Schwarze Hose mit grüner Weste/

grünem Damenschützenrock
1. grüner Schützenrock

2. Alternative zu 1:

grüne Weste mit Tuch

2. Schützenhut mit Feder
3. ohne Hut 3. weißes Hemd
4. weiße Bluse 4. grüne Schützenkrawatte
5. schwarze Schuhe 5. schwarze Hose
  6. schwarze Socken und schwarze Schuhe

Die Offiziere tragen außerdem weiße Handschuhe, Degen und Schärpe.

Ausnahmen hierbei sind:

  Damen Herren
Eigenes Winterfest

Zivil

kpl. Uniform,

- ohne Schärpe,

- ohne Degen,

- ohne Hut,

- ohne Handschuhe,

Majestäten mit Kette

Stadtkönigschießen

kpl. Uniform

kpl. Uniform, ohne Degen

Volkstrauertag

kpl. Uniform

kpl. Uniform, ohne Degen

Beerdigung

kpl. Uniform

kpl. Uniform, ohne Degen

Ostereierschießen

Zivil

Zivil

Besuch Nachbarvereine

kpl. Uniform

kpl. Uniform

Offizielle Anlässe / Einladungen

kpl. Uniform

kpl. Uniform,

ohne Hut,

ohne Degen,

ohne Schärpe,

ohne Handschuhe

Bei heißem Wetter wird vom Major mit Ausnahme der Offiziere Marscherleichterung erteilt. Die Schützen mit Marscherleichterung bilden dann das Schlusslicht des Bataillons.

3. Der Führer des Bataillons ist Kommandeur und unterzeichnet als solcher Bataillonsbefehle. Er wird nach seiner Wahl in den Dienstrang eines Majors erhoben und trägt geflochtene Schulterstücke.

4. Der Major ist dem Vereinsführer für gute und disziplinvolle Durchführung aller Veranstaltungen, bei denen das Bataillon ganz oder teilweise auftritt, verantwortlich. In Krankheits- oder Verhinderungsfällen bestimmt der Oberst aus den Reihen der Offiziere einen Vertreter auf Zeit.

 
5. Jeder Offizier und Chargierter, der infolge Krankheit oder aus sonstigen Gründen von seinem ihm aufgetragenen Posten zurücktritt, in seinem Posten durch Wiederwahl nicht bestätigt wurde, geht in seinen früheren Dienstrang zurück. Er kann dann entsprechend seiner Dienststellung, Leistung und Mitarbeit vom Oberst befördert werden.

6. Beförderungen
Für alle Beförderungen müssen folgende Voraussetzungen bestimmend sein:

  1. Würdigkeit
  2. aktive Mitarbeit
  3. Zugehörigkeitsdauer
  4. Vollendung des 18. Lebensjahres
Die Beförderungen im Offiziersbereich spricht der Oberst aus. Die Vorschläge sind vom Ältestenrat bis Mitte März beim Oberst einzureichen. Die Vorschläge für die Auszeichnungen durch den Westfälischen Schützenbund (WSB) sind vom Ältestenrat bis zur Generalversammlung beim Oberst einzureichen. Die Entscheidung über die Beantragung beim WSB obliegt dem Oberst.
 
Die Beförderungen im Mannschaftsbereich spricht der Major aus. Beratung und Beschlußfassung erfolgt vorher durch den Major mit dem Oberst.

Es sollen grundsätzlich alle Mitglieder befördert werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ab Vollendung des 18. Lebensjahres zählt die Vereinszugehörigkeit. Darum müssen die Schützen nach einer Zugehörigkeit von:

  • 5 Jahren mindestens Gefreiter,
  • 10 Jahren mindestens Obergefreiter,
  • 15 Jahren mindestens Stabsgefreiter,
  • 20 Jahren mindestens Unteroffizier,
  • 25 Jahren mindestens Feldwebel,
  • 30 Jahren mindestens Oberfeldwebel und
  • 40 Jahren mindestens Stabsfeldwebel sein.
Vergangene Zugehörigkeit zu fremden Vereinen zählt mit. Doppelte Zugehörigkeit kann nicht berücksichtigt werden.
Die Fahnenoffiziere werden von der Generalversammlung gewählt und werden für die Dauer ihres Amtes in den Rang eines Offiziers erhoben.
Die Mitglieder des Vorstandes werden ebenfalls für die Dauer der Amtszeit in den Dienstgrad eines Offiziers erhoben..
 

8. Orden und Ehrenzeichen

Vereinsorden gehören zur Uniform. Das Tragen der Orden der Vorkriegstage ist den Mitgliedern freigestellt.

Der Verein stiftet den Verdienstorden I. und II. Klasse, sowie den Großen Verdienstorden am Bande. Den großen Verdienstorden verleiht der Oberst für besondere Verdienste auf Empfehlung des Ältestenrates. Alle Klassen können jedem Schützen verliehen werden.
Nach 25-jähriger Vereinszugehörigkeit sollte dem Schützen das Kreuz II. Klasse und nach 40-jähriger Vereinszugehörigkeit das Kreuz I. Klasse verliehen werden.
Beim Vogelschießen erhalten die Kronen-, Apfel- und Zepterschützen einen Orden. Jeder Orden kann nur einmal verliehen und getragen werden. Niemand kann also 2 Kronen- oder 2 Apfel- oder 2 Zepterorden tragen, wohl aber je einen Kronen-, Apfel- und Zepterorden.
Die Orden sind nicht übertragbar.
Der Kronenschütze spendiert in der Schießpause 50 l Bier auf dem Fest. Der Apfel- und Zepterschütze spendieren zusammen 50 l Bier in einer der folgenden Versammlungen bis zum nächsten Sommerfest.
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9. Nummern für die Reihenfolge beim Vogelschießen

Vor dem Schießen werden Nummern für die Reihenfolge der Schützen und Schützinnen verteilt. Jeder darf nur eine Nummer haben.

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